Verfasst von: publizist | 20. Oktober 2010

Lebenskrise im Wochenbett




Wenn eine Mutter ihr Neugeborenes nicht lieben, nicht annehmen kann, ist das ein schwerer Konflikt. Er macht manche Frauen krank an Leib und Seele.
Gibt es Hilfe?
Stefanie Dittebrandt, Journalistin, hat den Mut gefunden, die Geschichte ihrer eigenen Ängste und Nöte in einem Hörfunkfeature in der Sendereihe SWR 2 „Leben“ zu thematisieren.
Die Autorin hatte selbst eine frühe Kindheit ohne Liebe erfahren. Aber einfache kausale Zusammenhänge erklären solche Krisen nicht, sie entlasten die Mutter auch nicht von Depressionen. Ärztliche Hilfe ist unentbehrlich.
Die Heilung beginnt eigentlich mit der wirklichen Interaktion zwischen Mutter und Kind, mit physischem Kontakt, mit Fürsorge und der Reaktion darauf – dazu braucht es viel Geduld und Unterstützung aus der Familie, nötigenfalls von Psychologen, bis zur Heilung. Leistungsdruck erweist sich als schweres Hindernis; er erhöht das Risiko von Depressionen.

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